東德馬克
| 東德馬克 Mark der Deutschen Demokratischen Republik(德文) |
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| ISO 4217 | DDM | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 使用地 | |||||
| 掛鉤貨幣 | 西德马克 = (1 东德马克 - 1 西德马克) | ||||
| 單位 | |||||
| 1/100 | 芬尼 | ||||
| 符號 | M | ||||
| 芬尼 | pf | ||||
| 眾數 | Mark | ||||
| 芬尼 | Pfennig | ||||
| 硬幣 | |||||
| 常用 | 1 芬尼, 5 芬尼, 10 芬尼, 20 芬尼, 50 芬尼, 1 马克, 2 马克, 5 马克 | ||||
| 少用 | 10 马克, 20 马克
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| 紙幣 | 5 马克, 10 马克, 20 马克, 50 马克, 100 马克 | ||||
| 中央銀行 | 东德国家银行 | ||||
德意志民主共和国马克(德语: ),通常也在德意志联邦共和国和统一后的德国被称作东部马克(),是德意志民主共和國的官方货币。ISO 4217貨幣編碼為DDM。輔幣單位芬尼,1馬克=100芬尼。1948年到1964年官方名称为“德国马克”( “Deutsche Mark”),1964年到1967年名称为德国国家银行马克(“Mark der Deutschen Notenbank”),而1968年到1990年则为“德意志民主共和国马克”(“Mark der DDR”)。
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历史 [编辑]
引入 [编辑]
1948年7月20日起,帝国马克在西方占领区被废止,并且由德意志联邦银行发行并引入了新的西德马克。这样大量在西方占领区失去价值的帝国马克被带往仍然可以法定流通的苏联占领区。这就在苏占去引发了一场突然的通货膨胀,所有的私人手中的现金一夜之间就大笔贬值。Als Notmaßnahme wurden am 23. Juni 1948 Reichsmarknoten im Wert von maximal 70 Reichsmark umgetauscht, die von den sowjetischen Behörden einfach mit Wertmarken beklebt wurden, wenn der Besitzer der Geldscheine deren rechtmäßige Herkunft nachweisen konnte. Im Volksmund hießen die Geldscheine daher „Klebemark“. Nur diese Reichsmarknoten wurden dann ab 24. Juli 1948 bei der folgenden Währungsreform in die Deutsche Mark (der Deutschen Notenbank) umgetauscht.
兑换和货币改革 [编辑]
1957年10月13日, 政府决定以“闪电行动(Aktion Blitz)”更换货币。崭新的5、10、20、50和100马克的钞票被发行,它们有新的配色和水印。超过300马克的现金必须进行登记并且存入专用账户。从前一年起,新的铸币也已经进入流通。
随着1968年和1974年东德宪法的修正,东德政府进一步背离原先统一的目标,并将许多事物由之前的“德意志……(Deutsch…)”改而命名为“东德……(… der DDR)”。如此他们也将德国马克的名称改为了东德马克,德意志中央银行改为东德国家银行。
由当时位于东柏林的德意志国家银行(东德)发行的所谓的东部马克(Ost-Mark,主要是西德人的说法),直到1964年时仍被民主德国官方称为德国马克。在货币兑换的背景下,出现了德意志国家银行马克(Mark der Deutschen Notenbank,MDN)的名称。新的钞票与硬币又自1967年12月12日起替换掉流通中的德意志国家银行马克,成为新的流通货币。民主德国马克(Mark der DDR)一般被通俗的简称为马克,为了区分于西部的德国马克,它也被称为东德马克(Ostmark)。然而许多硬币上的标记直到20世纪80年代还是德国马克。这些硬币在之后逐渐被替换为具有统一马克标识的硬币。
从长期发行的邮票面额上也可以观察到东德货币名称的改变:
Mauerfall und Währungsunion [编辑]
Nach dem Mauerfall bildeten sich Ende 1989 im freien, wenn auch weiterhin illegalen Geldwechsel Marktkurse, die kurzzeitig bei 1:10 lagen, sich aber schnell auf ein Verhältnis 1:5 einpendelten. Erst als sich die Währungsunion abzeichnete, stabilisierten sich die Kurse wieder. Offizieller Umtauschkurs bis zur Währungsunion war dann 1:3. Zu diesem Kurs konnte in Filialen der Staatsbank der DDR bis zum 30. Juni 1990 in beide Richtungen unbegrenzt getauscht werden. Noten beider Währungen durften von nun an die deutsch-deutsche Grenze ungehindert passieren. Im ersten Halbjahr 1990 konnte man in der DDR westliche Güter, z. B. Bananen auf Märkten, problemlos für Ost- oder Westmark (fester Kurs: 3:1) kaufen.
Der Umtauschkurs bei der Einführung der D-Mark in der DDR betrug 1:2. Für Privatpersonen galt die Sonderregelung, dass bestimmte Beträge 1:1 getauscht werden konnten. Dies war abhängig vom Alter: 2000 M für 14-Jährige und jüngere; 4000 M für alle bis zum 60. Lebensjahr; 6000 M für alle älteren Bürger. Stichtag war dabei der Tag der Währungsunion.
Die Umstellung der Löhne und laufenden Kosten wie Miete, Strom etc. geschah 1:1. Bei allen Gütern, bei denen nun die staatliche Subventionierung wegfiel, kam es zu deutlichen Preiserhöhungen.
Mit der Währungsunion am 1. Juli 1990 wurde die Mark der DDR (M) von der Deutschen Mark (DM) als gesetzliches Zahlungsmittel in der DDR abgelöst. Die DDR-Münzen bis 50 Pfennig waren in einer Übergangszeit bis zum 1. Juli 1991[1] auf dem Territorium der DDR bzw. in den neuen Bundesländern weiter gültig, da die Bundesbank anfangs nicht genug Hartgeld zur Verfügung stellen konnte. Dies führte in den Wochen vor der Währungsunion zu einer Hortung von Kleingeld.
硬币 [编辑]
Prägestätten [编辑]
- A – Berlin (1948–1990) Alle Gedenkmünzen der DDR wurden von dieser Prägestätte hergestellt. Zur Ausgabezeit gab es keinen anderen Hersteller; manche Ausgaben hatten kein Prägezeichen.
- A – Leningradskij Monetnyj Dvor (Münzhof Sankt Petersburg jedoch nur die 1-Pfennig-Münze von 1968)[2]
- E – Muldenhütten (1948–1953)
Kursmünzen [编辑]
In der DDR wurden zwei Serien von Kursmünzen ausgegeben. Die erste Serie umfasste Münzen zu 1, 5, 10 und 50 Pfennig. Die Münzen zu 1,5 und 10 Pfennig zeigten auf der Wappenseite eine Ähre auf einem Zahnrad (1948–1950). Dieses Motiv ging exakt auf eine von Franz Krischker 1943 für das Reichskommissariat Ukraine geschaffene Münze zurück.[3] 1952/1953 wurde stattdessen ein Hammer mit Zirkel, flankiert von zwei Ähren aufgeprägt. Das 50-Pfennig-Stück bestand aus einer Aluminium-Bronze-Legierung und wurde schon 1958 außer Kurs gesetzt. Die anderen Münzen blieben noch bis 1972 im Umlauf.
Die zweite Serie wurde ab 1956 (1-Mark-Stück) in Umlauf gebracht. Sie umfasste seit 1969 auch eine Münze zu 20 Pfennig sowie Münzen zu 1, 5, 10, 50 Pfennig, 1 Mark und 2 Mark. Die Markstücke lauteten von 1956 bis 1963 auf „Deutsche Mark“, ab 1972 nur noch auf „Mark“. Gedenkmünzen wurden zu 5, 10 und 20 Mark in kleinen Auflagen in Silber und in großer Stückzahl in Neusilber ausgegeben.
Die Münzen wurden teilweise auch spöttisch Aluchips genannt, was auf ihr Material, ihre Kaufkraft bei höherwertigen Gütern, aber auch auf den geringen Umtauschwert der DDR-Mark gegenüber der D-Mark anspielte. Dass die Münzen des Nennwertes 20 Pfennig aus Messing statt aus Aluminium bestanden, erklärt sich dadurch, dass diese Münzen mit ihrem höheren Gewicht für die Verwendung in Automaten, z. B. den öffentlichen Fernsprechern, benötigt wurden.
| 面額 | 正面 | 背面 | 設計 | 成份 | 重量 | 直徑 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1芬尼 | 德勒斯登的Rudi Högner | 鋁 | 0.75克 | 17毫米 | ||
| 5芬尼 | 德勒斯登的Rudi Högner | 鋁 | 1.10克 | 19毫米 | ||
| 10芬尼 | 德勒斯登的Rudi Högner | 鋁 | 1.50克 | 21毫米 | ||
| 20芬尼 | 柏林的Axel Bertram | 黃銅 | 5.4克 | 22.2毫米 | ||
| 50芬尼 | 德勒斯登的Rudi Högner | 鋁 | 2.0克 | 23毫米 | ||
| 1馬克 | 德勒斯登的Rudi Högner 柏林的Axel Bertram |
鋁 | 2.5克 | 25毫米 | ||
| 2馬克 | 德勒斯登的Rudi Högner 柏林的Axel Bertram |
鋁 | 3.0克 | 27毫米 |
纪念币 [编辑]
| 正面 | 背面 |
|---|---|
| 5马克 民主德国成立20周年纪念币 |
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| 10 马克 国家人民军(NVA)成立25周年纪念币 |
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| 10 马克 恩斯特·台尔曼诞辰100周年纪念币 |
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| 20 Mark 民主德国成立30周年纪念币 |
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共计有123枚纪念币,它们的面值为5、10或20马克。他们发行于不同的场合与纪念日。它们大多使用银、铜镍锌合金(即锌白铜)或其他合金铸造。完整的纪念币介绍参见民主德国纪念币列表。有一些硬币有很高的发行量,尤其是上面所示的5马克硬币,所以有大量的硬币进入流通领域,所以没有特别的收藏价值。
Vernichtung der Münzen [编辑]
Zirka 4500 Tonnen Münzen wurden eingeschmolzen, aber zahlreiche Stücke befinden sich immer noch im Privatbesitz. Im Leichtmetallwerk Rackwitz, hier befand sich die einzige Aluminium-Aufbereitungsanlage der DDR, wurden die von den Filialen der Staatsbank der DDR angelieferten Münzen eingeschmolzen.
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Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0522-022, Rackwitz, Einschmelzen von DDR-Münzen.jpg
Abladen der von der Staatsbank angelieferten Geldsäcke mit Münzen
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Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0522-023, Rackwitz, Einschmelzen von DDR-Münzen.jpg
Über ein Rüttelband gelangen die Geldsäcke in den Schmelzofen
纸币 [编辑]
Von 1948 bis zur Währungsumstellung 1964 gab es neben den gängigen Werten von 5, 10, 20, 50 und 100 Mark noch Banknoten zu 50 Pfennig, 1 Deutsche Mark und 2 Deutsche Mark.
Die Banknoten ab 1971 haben ein allgemeines Erscheinungsbild mit einer berühmten Persönlichkeit, der Wertangabe in Zahlen unten links, dem Wappen der DDR und dem Schriftzug „Staatsbank der DDR“ oben mittig, darunter befindet sich die Wertangabe ausgeschrieben in „Mark der Deutschen Demokratischen Republik“ und die Jahreszahl. Die Rückseite zeigt eine in Beziehung zur Vorderseite stehende Alltagssituation der DDR und links daneben ein weiteres Mal das Wappen der DDR. Als Sicherheitsmerkmale sind Wasserzeichen und ein Metallstreifen vorhanden.
Die Banknoten wurden (wie die Briefmarken) im VEB Deutsche Wertpapierdruckerei in Leipzig gedruckt. Die Druckerei gehörte zu Giesecke & Devrient und wurde 1948 in Volkseigentum überführt. Im Jahre 1978 wurde sie umbenannt in VEB Wertpapierdruckerei der DDR.[4] Die Banknoten wurden auf Papier vom VEB Feinpapierfabrik Königstein in Königstein (Sächsische Schweiz) gedruckt. Seit 1991 gehört die nun als Papierfabrik Königstein GmbH bezeichnete Papierfabrik zur Papierfabrik Louisenthal GmbH, einem Tochterunternehmen von Giesecke & Devrient.[5]
Die nachfolgenden Abbildungen zeigen die in den 1970er und 1980er Jahren gültigen Banknoten.
| Nennwert | Vorderseite | Rückseite | Maße |
|---|---|---|---|
| 5 Mark | rahmenlos|5 Mark Vorderseite | rahmenlos|5 Mark Rückseite | 113 × 50 mm |
| Die kleinste Banknote der Serie bildet einen der Anführer des Deutschen Bauernkrieges, Thomas Müntzer, ab. Die Banknote ist violettfarben gehalten. Die Rückseite zeigt mehrere Mähdrescher bei der Arbeit.
Auf der 5-MDN-Note war statt Thomas Müntzer Alexander von Humboldt abgebildet. |
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| 10 Mark | rahmenlos|10 Mark Vorderseite | rahmenlos|10 Mark Rückseite | 120,5 × 53 mm |
| Diese Banknote ist in bräunlicher Farbe gehalten. Die Vorderseite zeigt ein Altersbildnis der deutschen Kommunistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin. Die Rückseite zeigt eine junge Ingenieurin an einer Schalttafel. Vorlage dafür war die Blockwarte des Kernkraftwerks Rheinsberg, das 1966 in Betrieb genommen wurde. Auf der 10-MDN-Note war statt Clara Zetkin Friedrich Schiller abgebildet. | |||
| 20 Mark | rahmenlos|20 Mark Vorderseite | rahmenlos|20 Mark Rückseite | 128 × 56 mm |
| Diese in Grün gehaltene Note trägt das Bildnis Johann Wolfgang von Goethes (Goethe war bereits seit 1964 auf der 20-MDN-Banknote abgebildet). Auf der Rückseite der ab 8. Dezember 1975 herausgegebenen Note sind mehrere Schüler beim Verlassen eines modernen Schulgebäudes zu sehen. |
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| 50 Mark | rahmenlos|50 Mark Vorderseite | rahmenlos|50 Mark Rückseite | 136 × 59 mm |
| Auf dem in Rot gehaltenen 50-Mark-Schein ist der Fabrikantensohn Friedrich Engels, der Mitbegründer der Marxschen Theorie, zu erkennen. Die Rückseite zeigt Rohrleitungen und Schornsteine eines großen Industriekomplexes. Hierbei handelt es sich um die drei Rohöldestillationen und das Industriekraftwerk im VEB Petrolchemisches Kombinat Schwedt. |
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| 100 Mark | rahmenlos|100 Mark Vorderseite | rahmenlos|100 Mark Rückseite | 145 × 62 mm |
| Die blaue 100-Mark-Banknote hatte von den umlaufenden Noten den höchsten Nennwert. Sie bildet den Begründer des Kommunismus, Karl Marx, ab. Auf der Rückseite wird die Straße Unter den Linden mit Blick auf den Palast der Republik gezeigt. Im Hintergrund sind der Berliner Fernsehturm und das Rote Rathaus zu erkennen. |
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| 200 Mark | rahmenlos|200 Mark Vorderseite | rahmenlos|200 Mark Rückseite | 152,5 × 64 mm |
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Durch den Beschluss des Nationalen Verteidigungsrates am 19. März 1980 wurden Festlegungen zur Abschöpfung des sich in einem Verteidigungszustand ausweitenden Bargeldumlaufes getroffen. Im Falle einer Besetzung von Westberlin und/oder der Bundesrepublik durch die DDR (Operation Bordsteinkante 86) sollte eine Reserve von 20 Mrd. Mark angelegt werden. Aus Kostengründen wurden unter anderem auch Banknoten zu 200 und 500 Mark vorgesehen. Auch deshalb, weil die Bürger der Bundesrepublik Deutschland solche hohen Nominale gewohnt waren und um den Wechsel von DM auf M leichter zu machen. Die Staatsbank der DDR sollte daraufhin je 50 Millionen Banknoten zu 200 und 500 Mark mit der Jahreszahl 1985 herstellen. Gleichzeitig wurde geprüft, inwieweit es volkswirtschaftlich zweckmäßig und währungspolitisch vertretbar ist, die Banknote zu 200 Mark eventuell in einem begrenzten Umfang in Umlauf zu geben. Auf Parteibeschluss wurden diese jedoch nie ausgegeben, da die SED befürchtete, dass dies als Anzeichen einer Inflation gewertet werden könnte. Andererseits brauchte der Handel solche hohen Scheine bei bestimmten Waren. Die Existenz der Banknoten wurde erst zur Wende bekannt. Als Wasserzeichen wird die Friedenstaube dargestellt. |
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| 500 Mark | rahmenlos|500 Mark Vorderseite | rahmenlos|500 Mark Rückseite | 160 × 68 mm |
| Auf dem 500-Mark-Schein waren auf der Vorderseite das Staatswappen der DDR (Hammer, Zirkel, Ährenkranz) und auf der Rückseite das Staatsratsgebäude der DDR abgebildet. Das Wasserzeichen zeigt ebenfalls das DDR-Staatswappen. | |||
Vernichtung der Banknoten [编辑]
1990 und 1991 wurde das gesamte Papiergeld (ca. 100 Mrd. DDR-Mark bzw. 620 Millionen Geldscheine) mit einem Volumen von 4500 m³ (ca. 300 Güterwaggons), einschließlich der bei der Währungsunion eingesammelten Banknoten und der nicht ausgegebenen 200- und 500-Mark-Banknoten, in zwei 300 Meter lange Sandsteinstollen der Thekenberge bei Halberstadt eingelagert. Insgesamt wurden dort 3000 Tonnen Scheine, Sparbücher, Tank- und Forumschecks eingelagert, die per Militärlastzug vom alten Berliner Reichsbanktresor dorthin gebracht wurden. Das Geld wurde mit Kies überdeckt und dann durch zwei Meter dicke Betonmauern und schwere Stahltüren vor Diebstahl gesichert. Es sollte dort durch die natürliche Feuchtigkeit einfach verrotten. Das hierfür genutzte 13 km lange Stollensystem war gegen Ende des Zweiten Weltkrieges von KZ-Häftlingen angelegt worden und zu DDR-Zeiten als Bunker der NVA unter dem Decknamen „Malachit“ bzw. als Komplexlager KL-12 NVA-Nr.16/630 zum Einlagern kriegswichtiger Geräte und Munition genutzt wurden. Er war der flächengrößte Bunker der DDR.
1994 ging das Geld durch die Fusion mit der Staatsbank der DDR in den Besitz der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) über.
1999 gelang es zwei Halberstädtern, über einen ungesicherten Verbruch wiederholt in das Stollensystem einzudringen und zahlreiche Banknoten zu entwenden. Im Juli 2001 wurde dies festgestellt und die 24 und 26 Jahre alten Männer wurden vom Amtsgericht Halberstadt zu einer Freiheitsstrafe von jeweils vier Monaten verurteilt. Heute tauchen gelegentlich 200- und 500-Mark-Scheine aus diesen Beutezügen bei Sammlern auf.
2002 entschied die KfW, aufgrund der nur sehr langsamen Verrottung der Geldscheine und um weiterem Diebstahl vorzubeugen, die Banknoten zu verbrennen. Dazu ließ man ab März 2002 die Stollenabschlusswände abreißen. Unter Tage wurde per Trommelsieb das Geld vom Erdreich befreit und in Container zu 33 m³ und 65 Tonnen verbracht. Ab April 2002 wurden täglich etwa sechs solcher Container per LKW in die „Thermische Restabfall-Vorbehandlungsanlage“ (Müllverbrennungsanlage) am Braunkohlekraftwerk Buschhaus im niedersächsischen Schöningen bei Helmstedt überführt; dort wurden die Scheine mit Hausmüll vermischt und verbrannt. Am 25. Juni 2002 waren alle 298 Container verarbeitet.
Schecks [编辑]
miniatur|Scheck in der DDR Neben Bargeld kamen auch Schecks als Zahlungsmittel in Geschäften und zum Abheben von Geld vom Girokonto bei Sparkassen und Postfilialen zum Einsatz. Die (im Vergleich z. B. zum Euroscheck) relativ kleinen, grün bedruckten Schecks wurden als Scheckhefte von den Sparkassen bei entsprechend regelmäßigem Geldeingang auf Antrag an jeden Kontoinhaber ausgegeben. Die Kontonummern wurden dabei vom Bankangestellten einzeln eingestempelt.
Auf der Vorderseite wurde der abzuhebende Geldbetrag vermerkt und vom Kontoinhaber unterschrieben. Name, Anschrift und Personalausweisnummer des Scheckeinreichers, welcher nicht der Kontoinhaber sein musste, wurden auf der Rückseite des Schecks notiert und diese vom Scheckeinreicher unterschrieben. Diese Angaben wurden beim Bezahlen und Geldabheben mit dem dazu vorzulegenden Personalausweis verglichen.
Militärgeld der DDR [编辑]
Hierbei handelt es sich um nie in Umlauf gebrachte Banknoten, die 1955 gedruckt wurden. Es waren die „normalen“ im Umlauf befindlichen Banknoten von 5 bis 100 Mark, die mit einem Handstempel versehen waren (Staatswappen und „Musternote“). Ihre Einführung wurde 1980 vorbereitet, aber nicht durchgeführt.
Das Militärgeld sollte bei Auslandseinsätzen der Nationalen Volksarmee (NVA) zum Einsatz kommen.
Die in Sammlerkreisen kursierenden Noten wurden wahrscheinlich beim Abtransport des Geldes 1990 entwendet.
Literatur [编辑]
- Günter Graichen: Die Geldzeichen der DDR. 2. Auflage. transpress Verlag für Verkehrswesen, Berlin 1982.
- Rainer Gries: Die Mark der DDR. Eine Kommunikationsgeschichte der sozialistischen deutschen Währung. Erfurt 2003 (Digitalisat)
- Kahnt, Pontzen, Schöne, Walz: Die Geschichte der Deutschen Mark in Ost und West. ISBN 3-924861-68-4 (Chronik von den 1940er Jahren bis zur Euro-Bargeld-Einführung, volkswirtschaftliche und währungspolitische Aspekte, Details zur Produktion der Münzen und Banknoten).
- Niklot Klüßendorf: „West“ und „Ost“. Zweierlei Währung als Element deutscher Zeitgeschichte (1948–1990). In: Mitteilungen der Österreichischen Numismatischen Gesellschaft 45, 2005, S. 123–154.
- Holger Rosenberg: Die deutschen Banknoten ab 1871, ISBN 3-924861-73-0 (so genannter Rosenberg-Katalog, Standardwerk für Sammler deutscher Banknoten, alle Banknoten abgebildet, einschließlich Probedrucke und nicht ausgegebenem Militärgeld der DDR).
参考资料 [编辑]
- ^ Mitteilung des Bundesministers der Finanzen Juris: Gesetze im Internet, abgerufen 10. Nov. 2011, 21.15 Uhr
- ^ Günter und Gerhard Schön: Kleiner Deutscher Münzkatalog von 1871 bis heute. 34. Auflage. Battenberg, München 2004, ISBN 3-89441-554-1, S. 210.
- ^ Helmut Caspar: Vom Taler zum Euro. Die Berliner, ihr Geld & ihre Münze. S. 178f; [1]; [2]
- ^ VEB Wertpapierdruckerei der DDR. Sächsisches Staatsarchiv. [2011-07-21] (German).
- ^ Geschichte des Werks Königstein in Sachsen. Papierfabrik Louisenthal GmbH. [2011-07-21] (German).
参见 [编辑]
外部链接 [编辑]
| 维基共享资源中相关的多媒体资源:Banknoten der DDR |
| 维基共享资源中相关的多媒体资源:Münzen der DDR |
- Abbildungen der Geldscheine der DDR ab 1948, auch von Forumschecks (Seite gelöscht, aber im Internetarchiv teilweise vorhanden)
- Infoseite über DDR-Münzen
- Alle Münzen der DDR mit Bewertungen
- Kursmünzensätze & Umlauf- und Gedenkmünzen der DDR
- Banknoten der DDR